Kreis: Trier-Saarburg Verbandsgemeinde: Schweich
Der Wein- und Schieferort Fell mit seinem Ortsteil Fastrau, reizvoll gelegen im idyllischen Fellertal, das auf der rechten Moselseite bei Longuich seine Tore öffnet, hat Geschichte. Schon der Name Fell (val, vallis) - (velle) Tal - deutet auf römischen Ursprungs hin. Ein Nebenarm der Römerstraße von Trier nach Mainz, die durch den Ort führte, gab ihm eine exponierte Verkehrslage. Heute kann sich Fell, als ein schönes aufstrebendes Dorf mit rund 2.450 Einwohnern, sehen lassen. Die Feller fanden bis vor einigen Jahrzehnten in der heimischen Dachschieferindustrie lohnende Beschäftigung. Die hier hoch aufspielende Bergmannskapelle in ihrer schmucken Bergmannsuniform erinnert an diese Zeiten. Eine empfehlenswerte Wanderung ist der "Grubenwanderweg", in den ein aus zwei Gruben bestehendes Besucherbergwerk eingebunden ist. Der Feller Wein wächst auf dem Schieferboden sonniger Berghänge (Weinlage: Maximiner Burgberg) und wird in kühlen Schiefersteinkellern gelagert und sorgsam gepflegt. Gäste, die nicht nur den Weinort kennenlernen wollen, sondern auch Erholung und Gastlichkeit suchen, finden ein gutes gastronomisches Angebot. Im romantischen Fellertal locken herrliche Wälder, idyllische Täler und sonnige Höhen laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Der Feller Markt am 3. September-Wochenende ist eines der traditionsreichsten Weinfeste der Region mit Viehauftrieb und Viehprämierung am letzten Tag des Festes, zu dem Besucher von weither angereist kommen.
Die Moseleifel
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Die Ferienregion der südlichen Eifel entlang der Mosel, ist durch hervoragende Weine, beschauliche Fremdenverkehrsgemeinden und unbeschwerte Natur gekennzeichnet. Als Herzstück ist die Wittlich zu erwähnen, welche geprägt ist durch eine Vielzahl kultureller Sehenswürdigkeiten. Touristisch lohnenswert sind auch die Städte Bernkastel-Kues mit seinem zahlreichen Fachwerkhäusern und historischen Gebäuden, sowie der Fremdenverkehrsort Zell an der Mosel. |
Bergwerke und Höhlen
Moseleifel
Objekt-Nr.: 13798
Das Besucherbergwerk Barbara-Hoffnung im Nosserntal zwischen Fell und Thomm besteht aus zwei übereinanderliegenden typischen Dachschiefergruben (Bergwerken) aus der Jahrhundertwende. Der obere Stollen "Hoffnung" ist seit 1850 urkundlich belegt, der untere Stollen "Barbara" seit 1908. Die beiden Bergwerke sind durch einen 100 m langen Treppenschacht miteinander verbunden.
Die Führung unter Tage
Die Führung unter Tage


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