Auf kirchlichem Gebiet spielte Bütgenbah seit jeher eine bedeutende Rolle, denn hier stand die Pfarrkirche für die Gesamtpfarre, die damals 7 Ortschaften umfasste (Bütgenbach, Berg, Elsenborn, Faymonville, Nidrum, Sourbrodt und Weywertz). In Bütgenbach stand die Pfarrkirche, der die Kapellen der anderen Ortschaften untergeordnet waren.
Die alte Pfarrkirche, die in verschiedenen Bauphasen (12. bis 18. Jh.) errichtet wurde, entsprach den Erfordernissen des 20. Jhs nicht mehr und fiel der Spitzhacke zum Opfer, nachdem im Jahre 1931, nach den Plänen des Malmedyer Architekten Cunibert ein neues Gotteshaus errichtet worden war.
Die neo-romantische St. Stephanus-Kirche wurde 1932 fertiggestellt. Von der Ausstattung der ehmaligen Pfarrkirche blieben mehrer wertvollen Stücke erhalten. Zu erwähnen sind u.a. ein romanischer Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, der mit vier Menschenköpfen versehen ist, ein gotischer Weihwasserstein von 1560, eine Kommunionbank aus Blaustein (18. Jh.), die Grabsteine des Jacob von Reiffenbeg (1567) und des Johann Reinhard von Bulich (1593); eine Kölner Madonna des 14. Jahrhunderts und eine Monstranz des 15. Jahrhunderts.
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