Nederlandse Versie Gastgeber Eifel English Version Gastgeber Eifel
Informationen zum Anbieter:

Klicken Sie das Bild an um es zu vergrößern
Anbieter auf der Karte zeigen


Anschrift

Talsperre und Stausee - Eifel Ostbelgien


B4750 Bütgenbach

Kontaktdaten
Telefon: hier klicken


Optionen:
Angebote

Schwimmbäder und Badeseen, Natur, Wassersport



Zwischen den Ortschaften Bütgenbach und Berg wurde im Warchetal im Jahre 1932 die Talsperre fertiggestellt, die ein Fassungsvermögen von 11 Millionen Kubikmeter hat, 23 Meter hoch und 140 Meter breit ist.

Kurz nach Fertigstellung der Staumauer und des Stausees fanden bis auf einige Fischer kaum Touristen den Weg nach Bütgenbach. Das sollte auch noch bis zur Einführung des bezahlten Urlaubs, kurz vor dem zweiten Weltkrieg, andauern. Die Fischer kehrten nach dem Krieg wieder zurück: sie brachten ihre Zelte mit und campten in freier Natur. Doch auch jetzt reagierten die örtlichen behörden nicht. Der Touristenstrom wurde imer größer. Manche blieben sogar einen ganzen Monat lang vor Ort. Deshalb entschied der Verkehrsverein 1955, alleine schon aus hygienischen Gründen, eine mit Duschen, Umkleidekabinen und Toiletten ausgerüstete Hütte zu bauen.

1958 organisierte der Belgische Touring Club dann anlässlich der weltaustellung in Brüssel eine Camping-Rallye.
Tausende Camper zogen nach Bütgenabch, wo die bestehenden Camping-Plätze nicht ausreichten, um den Touristenstrom bewältigen zu können. So vermieteten viele Landwirte Wiesen, um alle Gäste die Möglichkeit zu bieten, ihr Zelt aufzubauen. Die Bedingungen waren alles andere als ideal. Doch eins hatte die Camping-Rallye mit Sicherheit erreicht: Bütgenbach war plötzlich in aller Munde!

1968 beschloss der belgische Staat, ein ADEPS-Sportzentrum an einem See zu bauen. Hierfür kamen fünf Stauseen in die engere Wahl: Eupen, Gileppe, Robertville, Bütgenbach und Nisramont. Dass die Entscheidung auf Bütgenbach fiel, war unter anderem dem herrlichen Naturumfeld zu verdanken. Außerdem mussten hier keine mehrere Hektar große waldflächen gerodet werden, um eine entsprechende Infrastruktur zu bauen. So konnte sich der Tourismus entfalten und Bütgenbach wurde nach Malmedy und Sankt-Vith zur wichtigsten touristischen Hochburg Ostbelgiens, weil man hier sämtliche Wassersportarten betreiben kann.