Ende des 1. Jh. n. Chr. wurde die römische Eifelwasserleitung zur Versorgung des antiken Köln erbaut, die an der Quellfassung "Grüner Pütz" im Urfttal ihren Ausgangspunkt hatte. Über eine Strecke von fast 100 Kilometern führte das seinerzeit größte Bauwerk nördlich der Alpen täglich ca. 20.000 m³ (250 l/s) wohlschmeckendes, kalkhaltiges Eifelwasser in die Colonia und versorgte dort Brunnen, Bäder und Thermen. Auf dem Römerkanal-Wanderweg von Nettersheim nach Köln kann man sich heute dieses imposante Bauwerk erschließen.